Hue

Hue

26. September 2019 0 Von Peter

Von Hanoi aus ging es Richtung Süden nach Hue, der alten Kaiserstadt. Diesen Weg wollten wir wieder umweltfreundlich gestalten, daher hatten wir bereits am ersten Tag in Hanoi unsere Tickets für den Nachtzug gebucht. Um es ein wenig angenehmer zu machen, haben wir die VIP Kategorie gebucht, bei der man sich zu viert ein Abteil teilt, also perfekt für unsere kleine Reisegruppe. Die Fahrt war dann auch angenehmer als gedacht und wir bekamen alle genug Schlaf.

In Hue angekommen fiel unsere Laune aber schnell auf einen Tiefpunkt, da es sehr stark regnete und auch nicht so aussah als ob es aufhören würde. Tatsächlich handelte es sich um die letzten Reste eines Taifuns, welcher riesige Wolkenmassen ins Land hineindrückte, welche für den Rest des Tages für sehr starken Regen sorgen sollten. Damit war unser ursprünglicher Plan, die frühe Ankunft direkt für einen Besuch in der Zitadelle zu nutzen, direkt gestorben und wir entschieden uns, einen Tag länger in Hue zu bleiben und den Regentag erstmal als Entspannungstag zu nutzen. Alex Vater und Gesa gingen zur Massage, Alex und ich schrieben ein bisschen Blog und machten Orga. Abends ging es dann noch lecker essen und zu einer Bar um die Ecke, die Bier für 60Cent die 620ml Flasche im Angebot hatte. Damit konnte man den Regen ein wenig vergessen machen.

Am nächsten Tag sah die Welt schon viel besser aus und wir fuhren direkt zur Zitadelle, die tatsächlich die Nachfolge der bereits besichtigten Zitadelle in Hanoi war, nur viel besser erhalten. Hier gab es auch einen guten Audio Guide und wir wanderten fast drei Stunden durch die Vergangenheit Vietnams. Sehr spannend die einzelnen Funktionsweisen der Gebäude in diesem riesigen Areal erklärt zu bekommen und dazwischen immer wieder etwas von der Historie zu erfahren.

Am Nachmittag teilten wir uns dann auf, da Alex und Gesa erstmal genug von Kultur hatten und lieber in der Stadt bleiben wollten, fuhren nur Alex Vater und ich zu den alten Kaisergräbern. Diese waren tatsächlich wesentlich größer als gedacht und eigene Areale mit Tempeln und Parkanlagen. Abends trafen wir uns dann wieder in unser neu entdeckten Bar und tranken ein paar Abschiedsbiere. Zum Abschluss gingen wir noch mal in einem typischen Restaurant essen.

Da man ansonsten auch nicht viel mehr in Hue machen kann, ging es am nächsten Morgen weiter nach Hoi An.