Fraser Island I

7. Mai 2019 0 Von Alex

Gestern startete unsere Fraser Island Tour. Es hieß also schnell alles in den Camper packen, alles nötige für drei Tage in den Daypack und bye bye Camper.

Ein Großteil der Gruppe wurde in einem anderen Ort abgeholt, 5 weitere kamen mit uns. Wir hatten ja ein bisschen die Befürchtung, dass wir mit sehr vielen 18-jährigen unterwegs sein werden, aber tatsächlich ist es eine sehr gemischte Truppe.

Alle Leute in die Autos und los ging es zur Fähre, die uns nach Fraser Island brachte. Fraser Island ist eine Insel, die nur aus Sand besteht. Kaum dort angekommen sahen wir schon unseren ersten Dingo, eine Art Wolf, die hier überall rumlaufen. Etwa 100-200 Exemplare gibt es hier. Nicht ungefährlich, gab es dieses Jahr doch schon 3 Angriffe. Allerdings nur auf Kinder. Wenn man sich groß macht, greifen die Tiere nicht an.

In unserem Camp angekommen gab es auch erst einmal eine Einweisung zu den Dingos. Wenn man abends unterwegs ist, sollte man immer einen Dingo Stick dabei haben, letztlich einfach ein Rohr, das die Tiere etwas entfernter hält.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zu einem See, der neben einer riesigen Düne lag. Hier konnten wir schwimmen und Boomerang werfen üben.

Zurück im Camp wurden erst mal die Zelte bezogen und am Strand die Farben des Sonnenuntergangs genossen. Unser Camp liegt direkt am Strand hinter einer Düne.

Nach dem Abendessen schauten wir noch Sterne am Strand. Unser Guide erklärte uns die Sterne, wobei wir viel über die südliche Hemisphäre schon von unserer Tour in der Atacama Wüste kannten. Wir hatten Glück und es ist Neumond, sodass man die Sterne super sehen konnte.

Am nächsten Tag standen wir wie viele andere auch zum Sonnenaufgang auf. Bereits um 7.20 saßen wir in den Autos. Zur Erklärung: wir sind 24 Leute, die sich auf 4 Autos aufteilen. Das erste Auto wird von unserem Guide gefahren. Bei den restlichen dreien wird sich abgewechselt und in einer Kolonne fahren wir am Strand entlang, was wirklich eine besondere Erfahrung ist.

Der erste richtige Stopp war an den Champagner Pools. Hier strömt Wasser vom Meer in eine Art Pool. Peter hatte hier sehr viel Spaß. Ich habe mehr die Sonne am Strand genossen.